MÄDCHEN · FRAU · DAME
Dein Online-Magazin

Emanzipation

Die bewegte Frau

Begrüssenswert ist, dass Mann und Frau heutzutage rechtlich weitestgehend gleichgestellt sind. Das macht sie jedoch noch lange nicht in jeder Hinsicht identisch. Grade, was den Gesundheitsaspekt angeht, etabliert sich seit den 1990er Jahren immer mehr eine „Gender-Specific-Medicine“, also eine ärztliche Betrachtungsweise, die den Fokus auf die Unterschiede bei Krankheitssymptomen und Therapiereaktionen beider Geschlechter legt.

Gleichwertig, aber doch anders

Beispielsweise gilt es als Gemeingut, dass sich ein Herzinfarkt durch Schmerzen in der Brust mit einer Ausstrahlung in die linke Schulter und den linken Arm bemerkbar macht. Doch gilt das auch für Frauen? – Mitnichten. Hier gelten als typische Symptome Kurzatmigkeit, Müdigkeit und Schmerzen im Oberbauch sowie an Hals und Nacken.

Auch, was die notwendigen Tests bei Medikamentenzulassungen angeht, besteht weiterhin Nachholbedarf, denn viele Präparate, die in den vergangenen Jahrzehnten auf den Markt kamen, wurden fast ausschließlich an männlichen Probanden getestet. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen stellt fest, dass es oftmals statistische Unterschiede gibt, was die Verweildauer und die Konzentration von Wirkstoffen im Blut betrifft. Doch auch hier bahnt sich eine  begrüßenswerte Wandlung an.

Durch die Lebensalter hindurch

Noch nie konnten sich Frauen so verwirklichen und frei über ihr Leben entscheiden, wie das heute in weiten Teilen der Welt der Fall ist. Ein neugeborenes Mädchen hat in Deutschland statistisch gesehen noch 82,4 Jahre vor sich, über die sie selbstbestimmt verfügen kann. Welchen Beruf sie wählt, in welchem Land sie lebt, ob sie heiratet, welchen Lifestyle sie für sich bevorzugt, das alles muss entschieden werden – und zwar von ihr selbst!

Diese Freiheit bringt es mit sich, dass Frau sich immer wieder neu ausrichten und erfinden muss. Erstmals eine Ahnung von der Selbstbestimmtheit bekommt das weibliche Geschlecht als Teenager. Themen wie Abnabelung und Pubertät werden aktuell und die Entwicklung des „Frau-Seins“ erhält auf physischer und psychischer Ebene einen deutlichen Schub. Mit beginnender sexueller Aktivität beginnen sich junge Frauen auch über Verhütung Gedanken zu machen.

Anfang des Jahres sorgte eine Schlagzeile für Aufsehen. „87 Prozent der jungen Deutschen wollen Kinder“. Grundlage für diese Aussage bildet eine Forsa Studie, die im Auftrag der Zeitschrift „Eltern“ durchgeführt wurde. Von den 18 bis 22-Jährigen planen sogar mehr als ein Drittel, sogar noch vor dem 27. Lebensjahr das erste Kind zu zeugen. Glänzende Zeiten also für unsere demographische Entwicklung? Mitnichten, denn die Zahlen zeigen darüber hinaus, dass sich das Wunschalter für die Elternschaft immer weiter nach hinten verschiebt, je älter die Befragten werden.

Nichtsdestotrotz steigt die Geburtenrate in Deutschland seit wenigen Jahren wieder und für werdende Eltern gibt es nichts Schöneres, als sich gemeinsam auf das Leben als Familie zu freuen. Die Tatsache, dass die meisten Frauen heute trotz Kinderwunsch berufstätig sind, bringt jedoch viele Herausforderungen mit sich. Noch immer ist es leider so, dass Frauen sich für Angelegenheiten des Nachwuchses hauptverantwortlich zeigen und für die Familie mehr Zeit aufwenden als ihre Partner. Die Gründe dafür mögen vielschichtig sein, der Spagat zwischen Karriere und Kind muss dennoch gemeistert werden. Redakteur Christian Erhardt-Maciejewski stellt deshalb in diesem Magazin eine Möglichkeit vor, diese Brücke elegant und flexibel zu schlagen. Sein Motto lautet: Mehr Selbständigkeit wagen!

Das Ende der Fruchtbarkeit markiert für Frauen einen Wendepunkt im Leben. Die Wechseljahre bedeuten einen Umbruch, den Übergang zur zweiten Lebenshälfte. Es ist ratsam, diese neue Phase als Chance zu begreifen. Man ist gereift – sowohl körperlich, als auch geistig. Die Kinder sind aus dem Haus und man kann sich wieder verstärkt auf sich und seine Bedürfnisse konzentrieren. Viele „Ladys“ richten sich jetzt noch einmal vollkommen neu aus, achten verstärkt auf ihre Gesundheit und nehmen sich nun Zeit für Pflege, Wellness und Wohlbefinden. Und zuletzt ist die gereifte Dame von heute nach wie vor aktiv und kann ihr Leben dank großer Fortschritte im medizinischen Bereich auch immer länger genießen.

Leben Sie bewusst

„Die schlimmste Entscheidung ist Unentschlossenheit“, das wusste bereits Benjamin Franklin zu sagen. Seit wir Frauen die Qual der Wahl haben und uns nicht mehr in ein enges Korsett von Erwartungen und Vorgaben quetschen müssen, ist jeder Lebensabschnitt, jedes neue Jahr, mit Entscheidungen verbunden. Seien Sie sich dieses Umstandes bewusst und wählen Sie für sich den Weg, der Ihnen am vielversprechendsten scheint. Wir hoffen, dass Sie in diesem Magazin zahlreiche Anregungen finden werden, die einen positiven Einfluss auf Ihr Leben als Frau haben werden.

Autorin Christine Schmidt ist glücklich, in einer Zeit der Selbstbestimmung leben zu dürfen. Sie würde ihr „Frau-Sein“ gegen nichts in der Welt eintauschen wollen.

Emanzipation

Die bewegte Frau

Begrüssenswert ist, dass Mann und Frau heutzutage rechtlich weitestgehend gleichgestellt sind. Das macht sie jedoch noch lange nicht in jeder Hinsicht identisch. Grade, was den Gesundheitsaspekt angeht, etabliert sich seit den 1990er Jahren immer mehr eine „Gender-Specific-Medicine“, also eine ärztliche Betrachtungsweise, die den Fokus auf die Unterschiede bei Krankheitssymptomen und Therapiereaktionen beider Geschlechter legt.

Gleichwertig, aber doch anders

Beispielsweise gilt es als Gemeingut, dass sich ein Herzinfarkt durch Schmerzen in der Brust mit einer Ausstrahlung in die linke Schulter und den linken Arm bemerkbar macht. Doch gilt das auch für Frauen? – Mitnichten. Hier gelten als typische Symptome Kurzatmigkeit, Müdigkeit und Schmerzen im Oberbauch sowie an Hals und Nacken.

Auch, was die notwendigen Tests bei Medikamentenzulassungen angeht, besteht weiterhin Nachholbedarf, denn viele Präparate, die in den vergangenen Jahrzehnten auf den Markt kamen, wurden fast ausschließlich an männlichen Probanden getestet. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen stellt fest, dass es oftmals statistische Unterschiede gibt, was die Verweildauer und die Konzentration von Wirkstoffen im Blut betrifft. Doch auch hier bahnt sich eine  begrüßenswerte Wandlung an.

Durch die Lebensalter hindurch

Noch nie konnten sich Frauen so verwirklichen und frei über ihr Leben entscheiden, wie das heute in weiten Teilen der Welt der Fall ist. Ein neugeborenes Mädchen hat in Deutschland statistisch gesehen noch 82,4 Jahre vor sich, über die sie selbstbestimmt verfügen kann. Welchen Beruf sie wählt, in welchem Land sie lebt, ob sie heiratet, welchen Lifestyle sie für sich bevorzugt, das alles muss entschieden werden – und zwar von ihr selbst!

Diese Freiheit bringt es mit sich, dass Frau sich immer wieder neu ausrichten und erfinden muss. Erstmals eine Ahnung von der Selbstbestimmtheit bekommt das weibliche Geschlecht als Teenager. Themen wie Abnabelung und Pubertät werden aktuell und die Entwicklung des „Frau-Seins“ erhält auf physischer und psychischer Ebene einen deutlichen Schub. Mit beginnender sexueller Aktivität beginnen sich junge Frauen auch über Verhütung Gedanken zu machen. Chefredakteurin Dr. Julia Egleder beleuchtet dieses Thema für Sie und hat sich für Sie auch mit den gängigen Scheidenerkrankungen wie bakterielle Vaginose und Scheidenpilz auseinandergesetzt.

Anfang des Jahres sorgte eine Schlagzeile für Aufsehen. „87 Prozent der jungen Deutschen wollen Kinder“. Grundlage für diese Aussage bildet eine Forsa Studie, die im Auftrag der Zeitschrift „Eltern“ durchgeführt wurde. Von den 18 bis 22-Jährigen planen sogar mehr als ein Drittel, sogar noch vor dem 27. Lebensjahr das erste Kind zu zeugen. Glänzende Zeiten also für unsere demographische Entwicklung? Mitnichten, denn die Zahlen zeigen darüber hinaus, dass sich das Wunschalter für die Elternschaft immer weiter nach hinten verschiebt, je älter die Befragten werden.

Nichtsdestotrotz steigt die Geburtenrate in Deutschland seit wenigen Jahren wieder und für werdende Eltern gibt es nichts Schöneres, als sich gemeinsam auf das Leben als Familie zu freuen. Die Tatsache, dass die meisten Frauen heute trotz Kinderwunsch berufstätig sind, bringt jedoch viele Herausforderungen mit sich. Noch immer ist es leider so, dass Frauen sich für Angelegenheiten des Nachwuchses hauptverantwortlich zeigen und für die Familie mehr Zeit aufwenden als ihre Partner. Die Gründe dafür mögen vielschichtig sein, der Spagat zwischen Karriere und Kind muss dennoch gemeistert werden. Redakteur Christian Erhardt-Maciejewski stellt deshalb in diesem Magazin eine Möglichkeit vor, diese Brücke elegant und flexibel zu schlagen. Sein Motto lautet: Mehr Selbständigkeit wagen!

Das Ende der Fruchtbarkeit markiert für Frauen einen Wendepunkt im Leben. Die Wechseljahre bedeuten einen Umbruch, den Übergang zur zweiten Lebenshälfte. Es ist ratsam, diese neue Phase als Chance zu begreifen. Man ist gereift – sowohl körperlich, als auch geistig. Die Kinder sind aus dem Haus und man kann sich wieder verstärkt auf sich und seine Bedürfnisse konzentrieren. Viele „Ladys“ richten sich jetzt noch einmal vollkommen neu aus, achten verstärkt auf ihre Gesundheit und nehmen sich nun Zeit für Pflege, Wellness und Wohlbefinden. Und zuletzt ist die gereifte Dame von heute nach wie vor aktiv und kann ihr Leben dank großer Fortschritte im medizinischen Bereich auch immer länger genießen.

Leben Sie bewusst

„Die schlimmste Entscheidung ist Unentschlossenheit“, das wusste bereits Benjamin Franklin zu sagen. Seit wir Frauen die Qual der Wahl haben und uns nicht mehr in ein enges Korsett von Erwartungen und Vorgaben quetschen müssen, ist jeder Lebensabschnitt, jedes neue Jahr, mit Entscheidungen verbunden. Seien Sie sich dieses Umstandes bewusst und wählen Sie für sich den Weg, der Ihnen am vielversprechendsten scheint. Wir hoffen, dass Sie in diesem Magazin zahlreiche Anregungen finden werden, die einen positiven Einfluss auf Ihr Leben als Frau haben werden.

Autorin Christine Schmidt ist glücklich, in einer Zeit der Selbstbestimmung leben zu dürfen. Sie würde ihr „Frau-Sein“ gegen nichts in der Welt eintauschen wollen.

Schreiben Sie uns!