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Du hast es selbst in der Hand!

Wie bleibe ich lange jung und schlank? Industrie und Werbung geben vermeintlich vielversprechende Antworten: Durch Plasmalifting, regenerative Stammzellentherapie, Steinzeit-Diät. Die meisten angeblichen Wunderstrategien sind aber teuer und bringen wenig. Dabei ist es ganz leicht länger jung und fit zu bleiben. 

Es springt einen förmlich an: Das Banner „Schock für Abnehm-Industrie“ blinkt in grellen Farben penetrant vor sich hin, es verfolgt einen beim Surfen durch die Weiten des Internets. Und es bekommt bald Verstärkung. Auf einer anderen Webseite verspricht eine Yoga-Lehrerin einen flachen Bauch in fünf Sekunden. Beim Einloggen ins E-Mailfach ein erneuter Hinweis: Ein Forscher hätte angeblich eine unglaubliche Methode zur ultraschnellen Fettreduktion gefunden. 12 Kilogramm in nur 30 Tagen! Egal ob im Internet, in Frauenmagazinen, im Fernsehen, auf Straßenplakaten oder im Radio – man und vor allen Dingen Frau kommt an Werbung für Diäten und anderen Arten der Selbstoptimierung nicht vorbei. Ganze Wirtschaftszweige verdienen sich einen goldenen Daumen mit dem Versprechen, den Konsumenten oder die Konsumentin bei ihrem Alterungsprozess einzufrieren und ihre Körperfülle zu begrenzen.  Dabei braucht es kein Geld, nur ein bisschen Disziplin, um länger jung, gesund und fit zu bleiben:

Knick die Zigarette

Wer das Rauchen sein lässt, lebt länger. Wissenschaftliche Studien besagen, dass Nichtraucher eine doppelt so hohe Chance haben, ihren 80. Geburtstag zu erleben, wie regelmäßige und langjährige Raucher. Die gute Nachricht für Kettenraucher: Es ist nie zu spät zum Aufhören! Nach zehn Jahren ohne Zigarette hat sich das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken bereits halbiert. Bei einigen anderen Krebsarten ist das Erkrankungsrisiko schon nach fünf Jahren nur noch halb so groß. Der Körper vergisst also die schädlichen Gifte nach einer Weile.

Kampf den Kilos 

„Nehmen Sie nur Eiweiß zu sich!“ oder „Beschränken Sie sich auf Gemüse!“, viele Slogans versprechen das Abnehm-Wunder durch einseitige Diäten. Dabei ist eine Eierkur oder eine Beschränkung nur auf Fleisch oder Reis nicht gesund. Und eine solche Ernährungsweise hält auch niemand lange durch. Es mag banal klingen, ist aber trotzdem richtig: Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, das heißt wenig Fleisch, viel Fisch, Gemüse und Obst. Das schützt Herz und Gefäße, ist fettarm und schmeckt. Übrigens: „Für Senioren gilt, dass sie weniger essen sollten als in jüngeren Jahren, da der Körper weniger Nährstoffe verbraucht“, sagt Dr. Jan Berkowicz, Hausarzt in Gefrees bei Nürnberg. Übrigens sind Ärzte nicht mehr so streng wie früher, wenn es um das richtige Gewicht geht. Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) zwischen 25 und 29, also mit leichtem Übergewicht, leben laut Statistik am längsten. Besonders im Alter können ein paar Kilo zu viel auf den Knochen sogar die Lebenserwartung verlängern.  „Dann sind mehr Körperreserven da, von denen Betroffene bei Krankheiten zehren können. Das fördert die Selbstheilungskräfte“, sagt Dr. Jan Berkowicz.

Bewegung ist das A und O

„Zwanzig Minuten täglich spazieren gehen, ist ausreichend um der Gesundheit Gutes zu tun“, sagt Dr. Jan Berkowicz. Dazu empfiehlt er Treppen zu steigen, anstatt den Aufzug zu nehmen. Oder mit dem Rad kurze Strecken zu fahren, anstatt sich ins Auto zu setzen. Wenn Sie einen Fitness-Tracker haben: 10 000 Schritte am Tag sind perfekt. Bewegung hilft Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und orthopädischen Leiden vorzubeugen. Zu dieser alltäglichen, wenig anstrengenden Bewegung sollte aber auch noch richtiger Sport kommen. Dabei ist Schwitzen angesagt! Mindestens 75 Minuten pro Woche sollten es sein. Dabei ist es egal, ob Du joggst, radfährst, schwimmst oder eine Teamsportart betreibst.

Auch Pausen sind wichtig

Je besser der Tagesablauf organisiert ist, desto weniger fühlt man sich gestresst. Setzte Dir Prioritäten! Gutes Zeitmanagement ist die halbe Miete, denn dann hat man das Gefühl, Herr über den eigenen Terminkalender zu sein. Eine To-do-Liste kann helfen: Was wir auf Papier festhalten, auf Notizblöcken oder Kalendern, belastet uns psychisch nicht weiter. Und es fühlt sich gut an, hinter Erledigungen ein Häkchen zu machen! Auch ein Schwatz mit Kollegen und Freunden zwischendurch ist gesund. Forscher haben herausgefunden, dass er den Blutdruck senkt. Das ist doch eine gute Nachricht!

Autorin Dr. Julia Egleder fährt selbst jeden Tag eine halbe Stunde mit dem Fahrrad in die Arbeit. Außerdem ist sie passionierte Rennradfahrerin. Bewegung ist für sie keine Belastung, sondern Leidenschaft.

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Abnehmen

Du hast es selbst in der Hand!

Wie bleibe ich lange jung und schlank? Industrie und Werbung geben vermeintlich vielversprechende Antworten: Durch Plasmalifting, regenerative Stammzellentherapie, Steinzeit-Diät. Die meisten angeblichen Wunderstrategien sind aber teuer und bringen wenig. Dabei ist es ganz leicht länger jung und fit zu bleiben. 

Es springt einen förmlich an: Das Banner „Schock für Abnehm-Industrie“ blinkt in grellen Farben penetrant vor sich hin, es verfolgt einen beim Surfen durch die Weiten des Internets. Und es bekommt bald Verstärkung. Auf einer anderen Webseite verspricht eine Yoga-Lehrerin einen flachen Bauch in fünf Sekunden. Beim Einloggen ins E-Mailfach ein erneuter Hinweis: Ein Forscher hätte angeblich eine unglaubliche Methode zur ultraschnellen Fettreduktion gefunden. 12 Kilogramm in nur 30 Tagen! Egal ob im Internet, in Frauenmagazinen, im Fernsehen, auf Straßenplakaten oder im Radio – man und vor allen Dingen Frau kommt an Werbung für Diäten und anderen Arten der Selbstoptimierung nicht vorbei. Ganze Wirtschaftszweige verdienen sich einen goldenen Daumen mit dem Versprechen, den Konsumenten oder die Konsumentin bei ihrem Alterungsprozess einzufrieren und ihre Körperfülle zu begrenzen.  Dabei braucht es kein Geld, nur ein bisschen Disziplin, um länger jung, gesund und fit zu bleiben:

Stellen Sie das Rauchen ein!

Wer das Rauchen sein lässt, lebt länger. Wissenschaftliche Studien besagen, dass Nichtraucher eine doppelt so hohe Chance haben, ihren 80. Geburtstag zu erleben, wie regelmäßige und langjährige Raucher. Die gute Nachricht für Kettenraucher: Es ist nie zu spät zum Aufhören! Nach zehn Jahren ohne Zigarette hat sich das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken bereits halbiert. Bei einigen anderen Krebsarten ist das Erkrankungsrisiko schon nach fünf Jahren nur noch halb so groß. Der Körper vergisst also die schädlichen Gifte nach einer Weile.

Werden Sie Herr Ihrer Pfunde 

„Nehmen Sie nur Eiweiß zu sich!“ oder „Beschränken Sie sich auf Gemüse!“, viele Slogans versprechen das Abnehm-Wunder durch einseitige Diäten. Dabei ist eine Eierkur oder eine Beschränkung nur auf Fleisch oder Reis nicht gesund. Und eine solche Ernährungsweise hält auch niemand lange durch. Es mag banal klingen, ist aber trotzdem richtig: Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, das heißt wenig Fleisch, viel Fisch, Gemüse und Obst. Das schützt Herz und Gefäße, ist fettarm und schmeckt. Übrigens: „Für Senioren gilt, dass sie weniger essen sollten als in jüngeren Jahren, da der Körper weniger Nährstoffe verbraucht“, sagt Dr. Jan Berkowicz, Hausarzt in Gefrees bei Nürnberg. Übrigens sind Ärzte nicht mehr so streng wie früher, wenn es um das richtige Gewicht geht. Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) zwischen 25 und 29, also mit leichtem Übergewicht, leben laut Statistik am längsten. Besonders im Alter können ein paar Kilo zu viel auf den Knochen sogar die Lebenserwartung verlängern.  „Dann sind mehr Körperreserven da, von denen Betroffene bei Krankheiten zehren können. Das fördert die Selbstheilungskräfte“, sagt Dr. Jan Berkowicz.

Bewegen Sie sich viel!

„Zwanzig Minuten täglich spazieren gehen, ist ausreichend um der Gesundheit Gutes zu tun“, sagt Dr. Jan Berkowicz. Dazu empfiehlt er Treppen zu steigen, anstatt den Aufzug zu nehmen. Oder mit dem Rad kurze Strecken zu fahren, anstatt sich ins Auto zu setzen. Wenn Sie einen Fitness-Tracker haben: 10 000 Schritte am Tag sind perfekt. Bewegung hilft Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und orthopädischen Leiden vorzubeugen. Zu dieser alltäglichen, wenig anstrengenden Bewegung sollte aber auch noch richtiger Sport kommen. Dabei ist Schwitzen angesagt! Mindestens 75 Minuten pro Woche sollten es sein. Dabei ist es egal, ob sie Joggen, Rennradfahren, Schwimmen oder eine Teamsportart betreiben.

Gönnen Sie sich auch einmal Ruhe!

Je besser der Tagesablauf organisiert ist, desto weniger fühlt man sich gestresst. Setzten Sie Prioritäten! Gutes Zeitmanagement ist die halbe Miete, denn dann hat man das Gefühl, Herr über den eigenen Terminkalender zu sein. Eine To-do-Liste kann helfen: Was wir auf Papier festhalten, auf Notizblöcken oder Kalendern, belastet uns psychisch nicht weiter. Und es fühlt sich gut an, hinter Erledigungen ein Häkchen zu machen! Auch ein Schwatz mit Kollegen und Freunden zwischendurch ist gesund. Forscher haben herausgefunden, dass er den Blutdruck senkt. Das ist doch eine gute Nachricht!

Dr. Julia Egleder fährt selbst jeden Tag eine halbe Stunde mit dem Fahrrad in die Arbeit. Außerdem ist sie passionierte Rennradfahrerin. Bewegung ist für sie keine Belastung, sondern Leidenschaft.

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Deine Empfehlungen:

Scheidengesundheit

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