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Venengesundheit: Wenn der Schuh drückt, läuft's schon schief

Viele Frauen leiden unter schweren Beinen und Krampfadern, hinzu können Rücken- und Kopfschmerzen oder Cellulite kommen. Physiotherapeutin Susi Siebold erklärt, wie falsches Schuhwerk den gesamten Bewegungsapparat aus dem Gleichgewicht bringt – und wie Barfußschuhe dabei helfen können, den Körper wieder ins Lot zu bringen.

Frau Siebold, mit welchen Beschwerden kommen Patientinnen zu Ihnen?

Sehr häufig mit schweren Beinen oder Krampfadern, aber auch Rückenschmerzen, Migräne, Unterleibsbeschwerden oder Cellulite. Was mir auffällt: Viele dieser Probleme betreffen zunehmend auch jüngere Frauen.

Woran liegt das?

Der Alltag vieler Menschen ist stark von Bewegungsmangel geprägt. Wir sitzen morgens beim Frühstück, dann im Auto oder in der Bahn, dann den ganzen Arbeitstag über am Schreibtisch. Abends setzen wir uns wieder vor den Fernseher oder scrollen übers Handy. Dieses viele Sitzen schwächt den Bewegungsapparat. Dazu kommt falsches Schuhwerk, das unsere Füße einengt und ihre natürliche Beweglichkeit blockiert. Das sind zum Beispiel High-Heels oder Turnschuhe mit festen, dicken Gummisohlen. Wenn wir uns darin bewegen, tun wir uns ebenso nur wenig Gutes.

Was genau passiert dabei im Körper?

Unsere Füße sind ein Wunderwerk der Anatomie – mit über 30 Gelenken und zahlreichen Muskeln. Sie sind im Prinzip zum Greifen da, wie die Hände auch. In engen oder stark gepolsterten Schuhen können sie nicht mehr natur- gemäß arbeiten: Die Zehenmuskulatur verkümmert, die Fußsohle wird schwach. Das zieht eine Kettenreaktion nach sich: Wadenmuskeln verkürzen, Knie und Hüfte werden instabil, der Rücken reagiert mit Verspannungen. Häufig endet das in Nackenproblemen, Kopfweh oder sogar Migräne. Der gesamte Körper gerät aus dem Gleichgewicht.

Viele Frauen klagen über schwere Beine und Krampfadern. Gibt es da einen Zusammenhang?

Absolut. Eine wichtige Rolle spielt die sogenannte Muskelpumpe in den Unterschenkeln. Sie hilft, Blut und Lymphe zurück in Richtung Herz zu transportieren. Wenn wir viel sitzen und dann auch noch Schuhe tragen, die den Fuß blockieren, wird diese Pumpe träge. Die Folge: Blut und Lymphe stauen sich in den Beinen. Am Anfang merkt man das als Spannungsgefühl oder Müdigkeit in den Beinen – gerade abends. Später können Krampfadern entstehen. Anfangs kleine blaue Äderchen, irgendwann dicke, schmerzende Adern.

Wie können Barfußschuhe helfen?

Sie ermöglichen den Füßen wieder das, wofür sie gemacht sind: sich zu bewegen. Zehen brauchen Platz, um beim Gehen abzurollen und den Fuß abzustoßen. Die Muskulatur in der Fußsohle wird aktiviert und gestärkt. Das stabilisiert den gesamten Körper – von unten nach oben. Man kann sich das vorstellen wie bei einem Haus: Ist das Fundament schwach, gerät alles darüber ins Wanken. Deshalb ist es so wichtig, mit gesunden Füßen zu beginnen.

Das klingt recht einfach…

Es ist simpel – aber nicht leicht. Wer jahrelang enge oder stützende Schuhe getragen hat, merkt die Umstellung. Die Fuß- und Beinmuskulatur ist es gar nicht mehr gewohnt, aktiv zu arbeiten. Anfangs bekommt man oft Muskelkater. Deshalb langsam starten: eine Stunde am Tag mit Barfußschuhen oder barfuß, etwa auf Waldboden oder in der Wohnung. Nach und nach kann man die Dauer steigern.

Wie lange dauert es, bis sich erste Erfolge zeigen?

Viele berichten schon nach wenigen Wochen von einer Verbesserung, keineswegs zuletzt durch die Fußzonenreflexmassage, die es durch die dünne Barfußschuh-Sohle sozusagen gratis on top gibt. Rückenschmerzen nehmen ab, die Beine fühlen sich leichter an – die nachhaltige Entstauung der Beine schätzen alle, insbesondere Schwangere. Des Weiteren: Der Brustkorb öffnet sich. Das hat wiederum positive Wirkungen auf den Herzkreislauf. Manche Herzbeschwerden wie Herzrhythmusstörungen haben ihren Ursprung in einem verengten Brustkorb, der vom vielen Sitzen und falschen Gehen kommt.

Es braucht etwas Geduld, aber wer dranbleibt, merkt schnell: Wenn wir unsere Füße stärken, richtet sich der ganze Körper auf. Wir bekommen eine anmutigere, aufrechtere Haltung, versetzen den Körper „in Balance“. Keine­ swegs zuletzt: Dann wirken wir wie von selbst größer – und brauchen keine High-Heels mehr.

 

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