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„Lachgas erlebt ein Revival“

Prof. Dr. Klaus Vetter war Chefarzt der Geburtsmedizin im Vivantes Klinikum Neukölln, einer der größten Geburtskliniken Deutschlands. Er berichtet über den Einsatz und die Vorteile von Lachgas zur Linderung von Geburtsschmerzen.

Welche Vorteile bietet Lachgas im Vergleich zu anderen Methoden der Schmerzlinderung?

Grundsätzlich bin ich für einen möglichst zurückhaltenden Einsatz medizinischer Maßnahmen. Allerdings gehören Geburtsschmerzen zu den intensivsten Schmerzen, denen sich werdende Mütter nicht um jeden Preis aussetzen müssen. Eines der am häufigsten angewandten Verfahren zur Schmerzstillung in der Geburtsmedizin ist die Periduralanästhesie, bei der rückenmarksnahe Nerven blockiert werden. Bis eine PDA allerdings liegt und wirkt, dauert es eine ganze Weile. Bei schnellen Geburtsverläufen bleibt dafür kaum noch Zeit, und nicht bei jeder Schwangeren kommt eine PDA infrage. Lachgas hingegen wirkt sofort und kann in jeder Geburtsphase eingesetzt werden. Lachgas wird schon seit rund 100 Jahren in der Medizin erfolgreich eingesetzt, jedoch hat sich die dafür notwendige Technik und Handhabung deutlich verbessert.

Sie haben im Jahr 2011 das inhalative Schmerzmittel LIVOPAN® von Linde Gas Therapeutics eingeführt. Warum setzten Sie gerade auf dieses Lachgas-Sauerstoff-Gemisch?

Zum einen aufgrund der einfach zu handhabenden fixen Zusammensetzung aus 50 Prozent Lachgas und 50 Prozent Sauerstoff. Das Potenzial des Wirkstoffs kann so maximal und sicher ausgeschöpft werden. Zum anderen kann die Schwangere selbst die Dosierung in allen Phasen der Geburt ganz einfach durch das aktive Einatmen des Gemischs über eine Atemmaske – alternativ über ein Schnorchel-Mundstück – steuern. Im Vergleich zur PDA werden die Schmerzen nicht völlig ausgeschaltet, sondern an der Spitze einer Wehe „weggebügelt” – also sofort und genau dann, wenn es besonders nötig ist.

Wie zufrieden sind Gebärende mit dem mobilen Therapiesystem?

Sehr, wie ein Blick in die deutschen Kreißsäle zeigt: Lachgas erlebt ein Revival, denn immer mehr Geburtskliniken bieten LIVOPAN® an. Warum? Ganz einfach, weil die Nachfrage aufgrund der positiven Erfahrungen – von Gebärenden, Ärzten und Hebammen – mit Lachgas steigt. Nicht nur was die Schmerzlinderung anbelangt, sondern auch durch das Gefühl, eine möglichst natürliche Geburt erleben zu können – ohne dass erheblich in die Geburt eingegriffen wird. Das heißt natürlich nicht, dass wir andere Formen der Schmerztherapie ablehnen oder nicht anwenden. Ob alternativ oder komplementär zur PDA, es ist einfach sinnvoll, Lachgas den Gebärenden auf Wunsch zur Verfügung stellen zu können.

 

LIVOPAN 50 % / 50 % Gas zur medizinischen Anwendung, druckverdichtet.

Anwendungsgebiete:

Behandlung von leichten bis mittelschweren Schmerzen von begrenzter Dauer, wenn eine Schmerzstillung mit schnellem Wirkungseintritt und raschem Abklingen gewünscht wird bei Erwachsenen und Kindern ab 1 Monat.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Pharmazeutischer Unternehmer: AGA AB, 181 81 Lidingö, Schweden.
Stand: 01/2014

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Kontakt

Linde Gas Therapeutics GmbH
Mittenheimer Straße 62
85764 Oberschleißheim

www.linde-healthcare.de

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Schwangerschaft

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„Lachgas erlebt ein Revival“

Prof. Dr. Klaus Vetter war Chefarzt der Geburtsmedizin im Vivantes Klinikum Neukölln, einer der größten Geburtskliniken Deutschlands. Er berichtet über den Einsatz und die Vorteile von Lachgas zur Linderung von Geburtsschmerzen.

Welche Vorteile bietet Lachgas im Vergleich zu anderen Methoden der Schmerzlinderung?

Grundsätzlich bin ich für einen möglichst zurückhaltenden Einsatz medizinischer Maßnahmen. Allerdings gehören Geburtsschmerzen zu den intensivsten Schmerzen, denen sich werdende Mütter nicht um jeden Preis aussetzen müssen. Eines der am häufigsten angewandten Verfahren zur Schmerzstillung in der Geburtsmedizin ist die Periduralanästhesie, bei der rückenmarksnahe Nerven blockiert werden. Bis eine PDA allerdings liegt und wirkt, dauert es eine ganze Weile. Bei schnellen Geburtsverläufen bleibt dafür kaum noch Zeit, und nicht bei jeder Schwangeren kommt eine PDA infrage. Lachgas hingegen wirkt sofort und kann in jeder Geburtsphase eingesetzt werden. Lachgas wird schon seit rund 100 Jahren in der Medizin erfolgreich eingesetzt, jedoch hat sich die dafür notwendige Technik und Handhabung deutlich verbessert.

Sie haben im Jahr 2011 das inhalative Schmerzmittel LIVOPAN® von Linde Gas Therapeutics eingeführt. Warum setzten Sie gerade auf dieses Lachgas-Sauerstoff-Gemisch?

Zum einen aufgrund der einfach zu handhabenden fixen Zusammensetzung aus 50 Prozent Lachgas und 50 Prozent Sauerstoff. Das Potenzial des Wirkstoffs kann so maximal und sicher ausgeschöpft werden. Zum anderen kann die Schwangere selbst die Dosierung in allen Phasen der Geburt ganz einfach durch das aktive Einatmen des Gemischs über eine Atemmaske – alternativ über ein Schnorchel-Mundstück – steuern. Im Vergleich zur PDA werden die Schmerzen nicht völlig ausgeschaltet, sondern an der Spitze einer Wehe „weggebügelt” – also sofort und genau dann, wenn es besonders nötig ist.

Wie zufrieden sind Gebärende mit dem mobilen Therapiesystem?

Sehr, wie ein Blick in die deutschen Kreißsäle zeigt: Lachgas erlebt ein Revival, denn immer mehr Geburtskliniken bieten LIVOPAN® an. Warum? Ganz einfach, weil die Nachfrage aufgrund der positiven Erfahrungen – von Gebärenden, Ärzten und Hebammen – mit Lachgas steigt. Nicht nur was die Schmerzlinderung anbelangt, sondern auch durch das Gefühl, eine möglichst natürliche Geburt erleben zu können – ohne dass erheblich in die Geburt eingegriffen wird. Das heißt natürlich nicht, dass wir andere Formen der Schmerztherapie ablehnen oder nicht anwenden. Ob alternativ oder komplementär zur PDA, es ist einfach sinnvoll, Lachgas den Gebärenden auf Wunsch zur Verfügung stellen zu können.

 

Anwendungsgebiete:

Behandlung von leichten bis mittelschweren Schmerzen von begrenzter Dauer, wenn eine Schmerzstillung mit schnellem Wirkungseintritt und raschem Abklingen gewünscht wird bei Erwachsenen und Kindern ab 1 Monat.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Pharmazeutischer Unternehmer: AGA AB, 181 81 Lidingö, Schweden.
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